Der Weinschreiber dümpelt derzeit etwas vor sich hin. Nicht, weil es nichts zu berichten gäbe. Vielmehr liegt es daran, dass ein Umzug für Telekommunikationsunternehmen immer noch eine besondere Herausforderung zu sein scheint. Und ohne privaten Netzzugang kann einfach nicht effektiv an der Seite gearbeitet werden.
Sechs Wochen (!) würde die Umstellung dauern. So zumindest die Ankündigung von Arcor, Weinschreibers Provider. Auf die Frage, ob denn Leitungen quer durch das Ruhrgebiet neu verlegt werden müssten, reagierte man nur mit Achselzucken. Nun gut. Auch diese Phase sollte zu überstehen sein.
Gestern also war der angekündigte Termin, an dem ein Mitarbeiter der Telekom (Arcor mietet die Leitung bei dem Magenta-Riesen bekanntlich an) vor Ort die Leitung freischalten sollte. Es sollte sichergestellt werden, dass ein Zugang zu den betroffenen Räumlichkeiten zwischen 8 und 16 Uhr möglich sei. Erneute Terminabsprachen seien nämlich kostenpflichtig. Aber auch das wurde - trotz einiger Umstände - vom Weinschreiber organisiert.
Und dann tat sich - nichts. Kein Telekom-Experte ließ sich blicken. Kein Anruf auf dem Mobiltelefon, dass sich der Termin verschieben würde. Wohl aber bei Rückfrage durch den Weinschreiber die Antwort, dass bereits ein neuer Termin mit der Telekom ausgemacht worden und im System hinterlegt sei. Auf die Idee, den Kunden darüber zu informieren, kommen weder die Telekom, noch Arcor.
Und außerdem kostete der Anruf - wie sollte es auch anders sein - 24 Ct. pro Minute. Alleine die Navigation durch die unendlichen Navigationen (bitte drücken Sie die 1 oder die 2 oder die 3…) kostete wahrscheinlich ein kleines Vermögen. Aber das wird vom Weinschreiber in Rechnung gestellt. Und auch die Kosten für die vergebliche Bereitstellung eines Zugangs zu den Räumlichkeiten. Denn Weinschreibers Zeit kostet auch!
Als Kunde kann der Weinschreiber nur das Zwischenfazit ziehen, dass weder bei der Telekom, noch bei Arcor Wert auf Kundenzufriedenheit gelegt wird. Vielleicht sollte man sich doch verstärkt den kleinen Providern zuwenden, die noch die Motivation besitzen, ihre Kunden zufrieden zu stellen.
Denn mit dieser Art des Customer Management ist es kein Wunder, dass beispielsweise die Telekom monatlich laut Insider-Info ca. 100.000 Kunden verliert. Und auch der Weinschreiber kann nach den bisherigen Erfahrungen mit den angesprochenen Providern leider keine Empfehlung für Arcor oder die Telekom aussprechen.
CU
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Die Bodegas Valdemar ist ein alt eingesessener Familienbetrieb. Seine Wurzeln reichen zurück bis ins Jahr 1889. Der heutige Besitzer, Jesus Martinez Bujanda, leitet das Weingut gemeinsam mit seinen Kindern Ana und Carlos. Und dies auch sehr erfolgreich, wie der aktuelle Wein der Woche beweist.
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