Das neue Etikett von Mouton Rothschild ist raus. Der Jahrgang 2004 wird demnach künstlerisch verantwortet von His Royal Highness The Prince Charles Philip Arthur George, Prince of Wales, Duke of Cornwall and Earl of Chester, Duke of Rothesay, Earl of Carrick, Baron of Renfrew, Lord of the Isles, Prince and Great Steward of Scotland, Knight Companion of the Most Noble Order of the Garter, Knight of the Most Ancient and Most Noble Order of the Thistle, Great Master and First and Principal Knight Grand Cross of the Most Honourable Order of the Bath, Member of the Order of Merit, Knight of the Order of Australia, Companion of the Queen’s Service Order, Member of Her Majesty’s Most Honourable Privy Council, Aide-de-Camp to Her Majesty - kurz: Prinz Charles. Der hat sich mächtig ins Zeug gelegt und ein - wie der Weinschreiber meint - recht ansprechendes Etikett gestaltet.
Seit 1945 wird in jedem Jahr ein neuer Künstler mit der Gestaltung des Mouton Rothschild Etiketts beauftragt. Viele berühmte Künstler konnten sich schon mit ihren jeweiligen Werken auf den legendären Flaschen verewigen. Neben Picasso, Miro, Keith Haring, Andy Warhol und weiteren bekannten Pinselschwingern ist es nun also Mister Riesenohr. Hört! Hört!
Ausnamen bestätigen allerdings auch hier die Regel. So war zum Beispiel das letztjährige Etikett eine Hommage an Baron Nathaniel de Rotschild (1812 – 1870). Der hatte 1853 das Château käuflich erworben.
Aber auch hier gilt: Ist zwar ganz schön. Was allerdings zählt, ist der Inhalt.
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Den ersten Teil einer Blamagenserie haben wir nun also hinter uns: Axel Schulz hat schon einmal die Mappe voll bekommen. Als nächstes folgt dann der zweite Teil, wenn Henry Maske ordentlich was auf die selbige bekommt. Hoffentlich ist dann das Kapitel “Box-Peilichkeiten” geschlossen.
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…und den Magen verwöhnen. Beides findet heute statt. Eingeladen wurde zum Gänseessen und der Weinschreiber sagte gerne zu. Eine hoffentlich wieder gut gelaunte Gruppe ehemaliger Arbeitskolleginnen und Kollegen trifft sich alljährlich zum Verzehr einiger der schnabbelnden Viecher.
Die Legende sagt, dass der heilige St. Martin aufgrund seiner wohltätigen Art weit und breit sehr bekannt war. Als der damalige Bischof von Tours starb, wollte man ihn zum Nachfolger wählen. Aber Martins Bescheidenheit war so groß, dass er sich in einem Gänsestall versteckte. Die Bürger suchten überall am Tage und in der Nacht auch mit Laternen nach dem guten Mann. Und als die Gänse sich laut kreischend über den Eindringling beschwerten, fand man St. Martin schließlich auch. 371 n. Chr. wurde Martin somit Bischof von Tours. Sein Andenken überdauerte die Jahrhunderte: Noch heute folgt man mit Liedern und Laternen dem Martinsmann und verspeist anschließend seine Verräter, die Martinsgänse.
Traditionen soll man pflegen!
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Terroir pur! Reiner Wein im Glas: Kraftvoll, würzig, elegant. So jung und doch schon so gut: Kühn Riesling Quarzit 2 Trauben 2005. Soll noch jemand sagen, Reinzuchthefen könnten mithalten. Sehr mineralisch, geprägt vom humosen und teilweise etwas tonigen Lößlehmboden, von dem die Trauben dieser Rieslingcuvée stammen. Ungemein dicht und komplex, Aromen eines ganzen Kräutergartens vermengen sich mit dem Duft von gelbem Steinobst, reifen Zitrusfrüchten, Apfel. Herrlich! Unverwechselbar! Im Abgang die jugendlich bittere Note frischer Grapefruit, die zum nächsten Schluck animiert. Ein toller Wein - auch in diesem Stadium seiner Reife! 90 Ingo-Punkte.
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Witzig, was sich in der Weinwelt so alles abspielt. Neulich zum Beispiel wurde im Fernsehen über vermeintlich hohe Raten gepanschten deutschen Weins berichtet. Und alle viele Journalisten und Medien sind auf den Zug aufgesprungen und haben fleißig berichtet, dass ein neuer Weinskandal aufgedeckt sei.
Und dann folgte, was eigentlich journalistisches Grundwissen ist: Die Überprüfung der These durch mindestens eine zweite Quelle. In diesem Fall eigentlich ganz einfach. Ein Anruf bei der Landesuntersuchungsanstalt (LUA) in Rheinland-Pfalz hätte gereicht, um Klarheit in die Chose zu bringen. Die haben nämlich die im Fernsehbericht aufgeführten Zahlen als schlichtweg falsch bzw. falsch interpretiert deklariert. Autsch!
Entwarnung? Keinesfalls! Denn jeder gepanschte Wein ist einer zuviel. Aber dass aus Rheinland-Pfalz ca. 20% aller Weine gepanscht sind, stimmt – Gott sei Dank – nicht.
Man sieht: Schnell ist nicht immer gut.
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Am Wochenende machte der Weinschreiber mal wieder den Rheingau unsicher. Wenn auch nur einen Tag, so hatte sich die Reise hierfür gelohnt. Denn ein Besuch bei Peter Jakob Kühn lohnt sich immer - vor allem dann, wenn man die Möglichkeit hat, neben den anderen hervorragenden Rieslingen den Doosberg 04 zu verkosten. Das ist Riesling in Perfektion, Terroir pur, herausgordernde Eleganz, vereinnahmende Raffinesse - schlichtweg ein Traum! Die überaus sympathischen Kühns schaffen es Jahr für Jahr, herausragende Weine in die Flasche zu bringen. Sie sind eine feste Größe in der deutschen Weinszene, an der kein vinophiler Weg vorbei führt.
Wer also noch einige Flaschen Doosberg 04 hat und nicht weiß, wohin mit dem Zeug: Der Weinschreiber hat noch Platz im Keller!
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Das Wochenende naht und der Weinschreiber hat sich mal wieder vorgenommen, für eine gute Sache ins Feld zu ziehen: Für Wein.
In Düsseldorf findet am Samstag und Sonntag, jeweils von 12.00 bis 21.00 die 3. Internationale Weinmesse, die WeinDüsseldorf statt. Der Plan ist vorbereitet, der Gaumen vorgewärmt. Und berichtet wird natürlich auch!
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Da stehen wir Weinliebhaber jedes Jahr erneut vor der Frage, was wir Gleichgesinnten dieses Mal schenken könnten. Immer wieder einfach eine (oder mehrere) Flaschen Wein sind auf Dauer auch kein Zeichen von Kreativität. Und sämtliche Accessoires sind auch schon zur Genüge vorhanden.
Wirklich?
Der Weinschreiber hat auf seiner Reise durch die unendlichen Weiten des Webs etwas dann doch sehr Ausgefallenes gefunden: Den Teppich für die Flasche. Genauer gesagt handelt es sich hierbei um einen Webteppich, der die Flaschen ummantelt. So können zum einen Etiketten verdeckt, Blindverkostungen stilvoll präsentiert und nomadische Kultur gelebt werden.
Schräg. Aber witzig!
Mehr dazu hier.
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Die Bodegas Valdemar ist ein alt eingesessener Familienbetrieb. Seine Wurzeln reichen zurück bis ins Jahr 1889. Der heutige Besitzer, Jesus Martinez Bujanda, leitet das Weingut gemeinsam mit seinen Kindern Ana und Carlos. Und dies auch sehr erfolgreich, wie der aktuelle Wein der Woche beweist.
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