Im letzten Beitrag rief der Weinschreiber dazu auf, die deutschsprachigen Weinblogs im internationalen Ranking zu unterstützen. Und seitdem – auch durch die parallelen Aufrufe vom Drink Tank, Nikos Weinwelten und weiteren ambitionierten Bloggern bedingt – geht auf LocalWineEvents.com mächtig die Post ab. Das ist natürlich zum einen schön, denn das stärkt die Wahrnehmung der deutschen Bloggerszene. Auf der anderen Seite hat die Entwicklung allerdings auch G’schmäckle. Denn teilweise rasen Blogs durch die Rankings, als ob es kein Halten mehr gäbe. Teilweise werden dort täglich mehr Votes vergeben, als Besucher auf der Seite zu verzeichnen sind.
Der Weinschreiber gönnt jedem Blog seine Stimme. Ehrlich! Aber lasst die Besucher wählen, nicht irgendwelche automatisch ablaufenden Scripts. Denn der Weinschreiber kann nicht so recht glauben, wie sich die Rankings entwickeln. Und andere Blogger übrigens auch nicht.
Der Weinschreiber wünscht sich Votes. Viele Votes! Aber aufrichtige Votes. Von Menschen, die den Weinschreiber lesen – und schätzen. Das ist irgendwie aufrichtiger…
CU
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Bodegas Valdemar:
Die Bodegas Valdemar ist ein alt eingesessener Familienbetrieb. Seine Wurzeln reichen zurück bis ins Jahr 1889. Der heutige Besitzer, Jesus Martinez Bujanda, leitet das Weingut gemeinsam mit seinen Kindern Ana und Carlos. Und dies auch sehr erfolgreich, wie der aktuelle Wein der Woche beweist.
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18. Juni 2007 um 09:41 Uhr
G´schmäckle ist gut. Für mich ist das ein ausgewachsener Kork-Schmecker, was an diesem Wochenende in den Charts von localwineevents.com passiert ist. Aber solange wie Teile der Internet-Gemeinde solche Trolle toleriert, sie sogar lustig findetn wird es das immer wieder geben und leider der Seriosität dieses Mediums Schaden zufügen.
18. Juni 2007 um 17:35 Uhr
Seit es Teile der Internet-Gemeinde gibt, die ihren Leser offenbar weißzumachen versuchen, dass es sich hierbei um einen seriösen und echten Wettbewerb handelt, bei dem nur ‘die Besten’ gewinnen dürf… können und nicht um eine Aktion um Traffic auf der Betreiberwebsite zu erzielen, spätestens seit dem, ist die Seriosität dieses Mediums leider schon dahin…
18. Juni 2007 um 20:04 Uhr
Und weil einige damit anfangen, ist das auch O.K. so? Das finde ich ehrlich gesagt total daneben. Dieser Eindruck wird auch nicht durch einen pseudo-analytischen Ansatz à la “Rat Race. Reductio ad absurdum.” entkräftet. Immer nur zeigen, dass solche Ansätze eh keinen Sinn haben. Ha! Da hat es uns mal wieder einer so richtig gezeigt. Ich bin allerdings nicht beeindruckt. Eher genervt. Genervt darüber, dass es leider immer einige Zeitgenossen gibt, die sich über solche und ähnliche Aktionen ihr kleines Stücken Befriedigung suchen. Wenn’s schön macht - bitte.
Und der Mailverteiler… Also bitte! Das glaubt doch eh niemand, der nur ansatzweise die letzten Tage verfolgt hat…
18. Juni 2007 um 21:25 Uhr
Ich glaube, man darf diese (localwine-) Events nicht zu ernst nehmen. Wie Thomas (Winzerblogger) in seinem Beitrag schon schrieb, sind diese Ergebnisse nicht wirklich ernst zu nehmen. Es gibt keinen Preis, niemand kann sich was davon kaufen…
Viel wichtiger ist es, dass es Blog-Artikel gibt, wie deinen nachfolgenden, Ingo. Deswegen lese ich dein Blog, und deswegen lese ich es gern! Nicht weil dein Blog auf Platz xx steht
)
19. Juni 2007 um 06:46 Uhr
Hallo Matthias,
darum geht es mir auch gar nicht. Und wenn der Weinschreiber auf Platz 59768549 sründe. Mir geht es darum, dass es immer diese Typen geben muss, die sämtliche offenen Ansätze des Internets aus Prinzip toredieren müssen. Das ist arm. Und das ärgert mich.
Aber schön, dass Du meine Seite nach wie vor regelmäßig besuchst!
Viele Grüße
Der Weinschreiber
19. Juni 2007 um 13:01 Uhr
Wieso diese Aufregung über das Voting? Es gibt wohl keine offenen Umfragen im Netz, die nicht auf die eine oder andere Weise manipuliert wurden. Ich brauche bloß meine Internetverbindung zu kappen und neu aufzubauen, schon erhalte ich von meinem Zugangsprovider eine neue IP-Adresse und umgehe die Sperre. Oft reicht es auch, einfach nur mal die Cookies zu löschen.
Ich habe gerade bei localwineevents.com versucht, zwei Stimmen für ein (anderes) Weblog abzugeben, und bekam beim zweiten Mal eine Meldung zu sehen, die mich darauf hinweist, dass ich erst morgen wieder abstimmen dürfe …
Also jeder hat eine Stimme - pro Tag. Absurder geht’s fast nicht mehr. Wer glaubt, dass sich so eine repräsentative Umfrage realisieren lässt, muss schon ziemlich einfältig sein. Und überhaupt sind all diese Voting-Kindergarten-Spielchen doch nur dazu da, das Ego einiger Weblogger zu befriedigen, die sich durch das gegenseitige Pushen ihrer Publikationen Geltung verschaffen wollen. Offenbar haben sie bemerkt, dass sich das Google-Ranking durch gegenseitige Gefälligkeitszitate nicht in der erhofften Weise erhöhen lässt.
19. Juni 2007 um 15:19 Uhr
Nee, Werner, falsch interpretiert. Es geht nicht um dieses Voting, sondern um die Tatsache, dass einige Zeitgenossen immer und immer wieder versuchen, positiv gemeinte Ansätze auszuhebeln. Das ist keine LocalWineEvents-Frage sondern eine prinzipielle. GÄbe es solche Gedankenansätze nicht, bräuchten wir keine Virenscanner etc. Das ist das eigentliche Übel.
Und ja, die eigene Seite bekannter zu machen, ist für viele Blogger eine nachvollziehbare Motivation. Ich schreibe auch am liebsten, wenn ich weiß, dass das, was ich schreibe, auch gelesen wird. Schlimm? Nö.
Gruß
Ingo
19. Juni 2007 um 18:37 Uhr
Natürlich ist es eine prinzipielle Frage, Ingo, und meine Ausführungen bitte ich daher auch so verstehen, dass nicht nur die Abstimmung bei LocalWineEvents gemeint ist, sondern es sich um ein grundsätzliches Dilemma aller anonymen Abstimmungen im Netz handelt. Wo besch…n werden kann, wird’s auch gemacht. Daher - und DAS war meine obige Aussage - sollten wir diese Abstimmungen auch nicht weiter ernst nehmen.
19. Juni 2007 um 18:56 Uhr
Hallo Werner, d’accord - generell. Dass aber auch innerhalb der deutschen Weinbloggerszene solche Spielereien eine Chance haben, hatte ich bis neulich nicht vermutet. Ich dachte immer, “bei uns” geht es irgendwie aufrichtiger zu. Aber der Naive lernt halt nie aus…
Nachdenkliche Grüße
Der Weinschreiber
19. Juni 2007 um 20:10 Uhr
Es wäre wohl anders, wenn sich jeder, der abstimmen will, erst einmal einen Account besorgen und sich namentlich registrieren müsste, und das Votum in der Datenbank eindeutig diesem Account zugeordnet würde. Anders geht es nicht.
Wer sagt aber, dass die erfolgten Manipulationen der Weinbloggerszene entspringen? Vielleicht wollen sich da auch nur ein paar spätpubertäre Schwachköpfe einen Spaß machen.
19. Juni 2007 um 20:54 Uhr
Einigen Beiträgen und bestimmten Abläufen bei den Votings zur Folge - gepaart mit enetsprechenden Postings zur Sache - sind die Chaoten durchaus auch in der Weinbloggerszene zu suchen. Werner, Du hast ja Recht. Man muss solche Abstimmungen besser schützen. Aber doch nur, weil es immer wieder Chaoten gibt, die ehrliche Ansätze mit unlauteren Absichten bombardieren.
But so what! Ein Ziel ist klar erreicht worden: Eine größere Awareness der deutschen Weinbloggerseiten…