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7. Juni 2009

Wahlbeteiligung

Autor: | Zeit: 19:15 Uhr | Rubrik: Der alltägliche Wahnsinn

42 Prozent Wahlbeteiligung sind peinlich!

Was in Gottes Namen treibt jemanden dazu, nicht zu wählen? Aber dann am Stammtisch immer schön gegen “die Politik” polemisieren.

Unfassbar…

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5 Kommentare to “Wahlbeteiligung”

  1. Thomas schreibt:

    Na, ich glaub nicht das es noch so viele Stammtische gibt. Ich finde die Schuldfrage muß nciht beim Bürger gesucht werden sondern bei den Politikern die nicht merh wählbar sind, mangels Ersatz nicht mal mehr abwählbar.

  2. Thomas Günther schreibt:

    Also ich schreibe nicht als Teil oder für die 58 Prozent. Man sollte sich aber mal anschauen, wie viele Parteien in diesen Wahlkampf gegen sind. Da wurde mit Politikern Werbung gemacht, die gar nicht zur Wahl standen. Da wurden Themen bemüht, über die überhaupt nicht in der EU entschieden werden. Der Wahlkampf hatte auch insgesamt den Drive eines Müller-Thurgaus: Kein Spannungsbogen und keine Zuspitzungen. Da ist diese Wahlbeteiligung nur ein logisches Ergebnis.

  3. weinschreiber schreibt:

    Ob Stammtisch, Familienfest oder sonstwo. Irgendwo wir immer diskutiert. Und wer nicht wählt, wählt rechts. Ob das die bessere Alternative ist, wage ich mal zu bezweifeln.

  4. Michael Pramann schreibt:

    Zitat weinschreiber:Und wer nicht wählt, wählt rechts.”
    Und genau das ist Unfug. Das wird von den sogenannten demokratischen Politikern in die Köpfe der Wähler gehauen um sich für eine der ersten 5 Parteien zu entscheiden.
    Natürlich ist RECHTS keine Alternative.
    Die fallen doch éh nicht ins Gewicht.
    Aber siehe Hessenwahl 2009.
    30.000 weniger Wahlbeteiligte und die CDU hat dennoch Ihre 37,x% vom Vorjahr verteidigt.

    Nicht wählen gehen heisst derzeit die CDU stärken.

    Ich kann nur mit ruhigen Gewiisen diejenige Partei wählen, von der ich genau weiss, dass sie den Sprung ins Parlament NICHT schafft!!!

    Trotz Alledem: Wählen ist PFlicht. Und wenn auch nur eine ungültige Stimmabgabe.

  5. weinschreiber schreibt:

    Zitat Michael Pramann: “Und genau das ist Unfug.”
    Leider sind die Fakten doch anders, als es Herr Pramann darstellt. Die Aktivierung der Wähler in den rechten Parteien ist überdurchschnittlich hoch. Insofern ist die Rechnung eine komplett andere, als es uns Herr Pramann zu erklären versucht. Geht man nämlich davon aus, dass die Mobilmachung der rechten Wähler nahe 100% liegt (was bei Rechtsextremen durchaus der Fall ist) und die Wahlmüdigkeit der intelligenten Menschen zunimmt, nimmt auch der relative Anteil der rechten Wähler zu. Dazu muss man kein kompliziertes statistisches Verfahren nutzen, sondern einfach die Anzahl der rechten Wähler zur Gesamtanzahl aller Wähler in Relation setzen. Und jeder Wähler, der den demokratischen Parteien die Stimme verwehrt, unterstützt damit automatisch die Rechtsextremen. Die werden nämlich bestimmt zur Wahl gehen - und wenn die getragen werden müssen…
    Hessen als Beispiel heranzuführen, ist die typische Suche nach dem passenden Rahmen für das eigene Argument. Schaut man jedoch auf die Wählerpotentiale aller sechzehn Bundesländer, macht es vielleicht doch Sinn, sich mal mit der Frage des Wertes der eigenen Stimme zu beschäftigen.
    Und ungültige Stimmen gehören vielleicht in den Kindergarten und nicht auf den Wahlzettel.
    CU

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