Jeder kennt das Getränk, um das sich diese Seite dreht: Wein. Viele lieben ihn, manche mögen ihn nicht. Ich gehöre bekennend zur ersten Fraktion!
Doch wie entsteht Wein überhaupt? Und überhaupt: Was genau IST Wein eigentlich?
Diese Fragen zu beantworten ist nicht so leicht, wie es auf den ersten Blick erscheint. Selbst die Forscher haben die Geheimnisse des Getränks bis heute nicht vollkommen entschlüsseln können. Klar, grundsätzlich handelt es sich bei Wein aus einem gegorenen Saft, der aus Weintrauben gewonnen wird. Gleichzeitig ist Wein jedoch auch ein Mysterium aus über 800 verschiedenen Aromastoffen! So viele hat man zumindest bisher im Wein gefunden…
Auch die Geheimnisse der Gärung sind bis noch nicht entschlüsselt worden. Dieser für die Qualität des Weines wichtigste Prozess kann bis heute von keinem Winzer oder Kellermeister vorhergesagt werden. Auch die Lagerung in Flaschen ist teilweise ein Glücksspiel. Man weiß heute zumindest schon, bei welcher Temperatur Wein am besten lagert - aber warum das so ist? Keine Ahnung…
Hunderte verschiedene Trauben werden heute dazu genutzt, Wein zu erzeugen. Die guten Winzer beschränken sich heutzutage jedoch auf einige wenige Traubensorten. Gott sei Dank!! Denn so lichtet sich das Dickicht unzähliger Rebsortenbezeichnungen erheblich!
Wie entsteht Wein?
Wein entsteht, wenn klitzekleine Einzeller, also in diesem Falle Hefen, den Zucker im Traubensaft in Alkohol und Kohlendioxid umwandeln. Im Grunde genommen handelt es sich bei Wein also um vergorenen Traubensaft. Na Prost…
Je reifer die Trauben sind, die gelesen werden, desto mehr Zucker enthalten sie. Mehr Zucker bedeutet mehr Alkohol oder früheren Stopp der Gärung. Wird der gesamte Zucker vergoren, erhält man eher trockene Weine. Je mehr Zucker übrig bleibt, desto süßer wird der Tropfen. Ich bin ja eher der trockene Typ… Obwohl: Wenn ich an die edelsüßen Weine von Kracher, d’Yquem, Dönnhoff und co. denke…
Aber wie sieht das eigentlich beim Schaumwein aus?
Wenn der Wein fertig vergoren ist, wird eine zweite Gärung durch Zugabe von Zucker und Hefe im verschlossenen Behälter durchgeführt. Zucker und Hefe erzeugen wieder Alkohol und Kohlendioxid. Der kann jetzt aber eben nicht mehr entweichen und geht eine Bindung mit dem Wein ein! Erst wenn der Korken knallt, gibt’s das Sprudelbad!
Aber Genaueres können Sie auch in der Rubrik Schaumwein lesen.
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Die Bodegas Valdemar ist ein alt eingesessener Familienbetrieb. Seine Wurzeln reichen zurück bis ins Jahr 1889. Der heutige Besitzer, Jesus Martinez Bujanda, leitet das Weingut gemeinsam mit seinen Kindern Ana und Carlos. Und dies auch sehr erfolgreich, wie der aktuelle Wein der Woche beweist.
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